Maria Pfennig

38 Jahre, Dipl. Sozialtherapeutin (HU Berlin), parteilos, zwei Töchter (19 u. 16 Jahre alt), in Pankow lebend

"Bei einer Frau muss man sich auf alles gefasst machen, außer auf das Wahrscheinlichste."
(Hans Söhnker, dt. Schauspieler)


Liebe WählerInnen, liebe Freundinnen und Freunde,


das obige Zitat stellte ich an den Anfang meiner Listenkandidatur für die BVV. Nun bin ich in der Fraktion gelandet, und das Zitat es ist mir auch weiterhin lieb und passend, da ich es so interpretiere- wie ich es für richtig halte: als ein Bild für Wagemut, Kraft und Neugier, welches Frauen tagtäglich mitbringen müssen, um Kind-Familie-Job-Fraulichkeit unter einen Hut zu bringen. Damals sagte ich auch, dass Kommunalpolitik junge Frauen, Mütter sowie die Sichtweisen von Alleinerziehenden als auch von Kindern und Jugendlichen benötigt, um sich so den Blick auf eine wichtige Alltagstauglichkeit und Zukunftsfähigkeit einer Kommune zu  eröffnen. Dies werde ich als alleinerziehende, voll berufstätige Mutter einzubringen wissen. Meinen Töchtern danke ich hiermit für ihre unglaubliche Kraft und Toleranz, ohne diese ich eine solche Aufgabe nicht bewältigen könnte!


Ein Dank auch an alle Wählerinnen und Wähler, die Vertrauen in unsere bündnisgrünen Ideen, unsere Durchsetzungskraft und Ausdauer zeigten. Wir werden für Unterschiedlichstes kämpfen, kooperieren und streiten, um eure/unsere Themen zu platzieren sowie umzusetzen. Mein Gebiet wird in Zukunft vor allem die Schulpolitik sein. Ich werde mich für Eltern, Kinder, Jugendliche einsetzen und auch auf bezirklicher Ebene versuchen, Schulen zu Lernorten der Zukunft zu gestalten. Nun könnte man sagen- was soll man schon auf Bezirksebene machen?- für die Schulen ist ja das Land verantwortlich. Das ist auch richtig, nur die Schulen, Sportstätten selbst, stehen im Bezirk. Hier sind die Eltern, die sich über den Ausfall von Unterricht beschweren, die kaputte Schultoiletten kritisieren, die Angst vor unsicheren Schulwegen haben, die Fahrradabstellflächen für ihre Kinder wünschen, die eine gesunde Schulspeisung erwarten als auch Sportflächen … usw. . Ich möchte versuchen, bezirkliche Einflussmöglichkeiten zu nutzen, regionale Partner für marode Sport- und Schulstandorte finden, die Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule weiter voran bringen, besondere Modelle der Zusammenarbeit mit Schulen forcieren. Dies kann ich natürlich nicht allein- dafür brauche ich auch euch, mit euren Ideen, Erfahrungen und Ressourcen. Lasst uns gemeinsam im Bezirk etwas bewegen, damit sich Kinder, Familien, junge sowie alten Menschen Willkommen fühlen.


Ich freu mich auf Euch/Sie,
Eure/Ihre Maria Pfennig

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