23.11.2018

Neuer Dialog zum Rangierbahnhof Pankow gestartet

Am 23. November luden das Bezirksamt und die Krieger SE Group (Besitzerin des Geländes des ehemaligen Rangierbahnhofs Pankow) zu einem Informationstermin in die Hoffnungskirche an der Vinetastraße. Sören Benn (Bezirksbürgermeister, Die Linke), Katrin Lompscher (Senatorin für Stadtentwicklung, Die Linke), Vollrad Kuhn (Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bündnis 90/Die Grünen) und Kurt Krieger (Eigentümer der Fläche) stellten den aktuellen Planungsstand und den anvisierten Zeitplan vor.

Nach der Unterzeichnung der Grundsatzvereinbarung im April 2018 startet nun ein Werkstattverfahren zum Gelände, in welches die Vorstellungen der Anwohner*innen und Interessierten einfließen sollen (bis Ende 2019). Aktuell können die Pankower*innen dem Bezirksamt bis zum 23. Dezember 2018 online mitteilen, wie sie sich die Bereiche Grün, Mobilität, Einkaufen, Freizeit und Leben im Quartier vorstellen.

https://www.pankower-tor.de/

Wir begrüßen die Möglichkeit der erneuten Bürgerbeteiligung für das brachliegende Gelände. Das hatte die Bezirksverordnetenversammlung auf unsere Initiative schon 2013 vom Bezirksamt eingefordert (siehe Antrag).

Aus bündnisgrüner Sicht soll auf der Fläche des Rangierbahnhofs Pankow ein nachhaltiges und innovatives Quartier entstehen, das auf der gesamten Fläche 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag von Fußgängerinnen und Fahrradfahrern mit Leben erfüllt wird. Wir wünschen uns eine Entwicklung des Geländes im Sinne aller Pankowerinnen und Pankower. Einkaufen, Gewerbe und Wohnen müssen dafür durchmischt stattfinden. Eine weitere gesichtslose Shopping Mall kann das nicht verwirklichen. Shopping Malls sind selbst in Amerika ein veraltetes Einkaufskonzept. Dadurch wird nachts ein totes Gelände von großem Ausmaß geschaffen - ein lebendiges Quartier sieht anders aus!

Nach wie vor fordern wir ein urbanes Stadtquartier mit zwei Schulen, Wohngebäuden mit Geschäften im Erd- und ersten Obergeschoss sowie eine Weiterführung des „Grünen Bandes“. Der Rundlokschuppen soll erhalten und entwickelt werden. Er ist einer von lediglich zwei verbliebenden Rundlokschuppen dieser Art in Deutschland. Außerdem sollte auf und um dem von Herrn Krieger gewünschten Möbelmarkt nahe dem S-Bahnhof Heinersdorf weiteres Gewerbe, Wohnungen und Freizeitnutzungen entstehen, damit auch an dieser Stelle ein lebendiges Quartier entstehen kann. Denkbar wären Atelierflächen, ein Kletterfelsen oder Sportflächen für die Schule auf dem Dach.

Foto Dialog: Bildquelle: Pixabay ,  Foto: StockSnap, Lizenz: CC0 1.0 Universell (CC0 1.0)

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