Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt Pankow von Berlin wird ersucht zu prüfen, ob die Erfordernisse zur Öffnung der Einbahnstraße Woelckpromenade zwischen Paul-Oestreich-Straße und Amalienstraße in Weißensee für Radfahrende in Gegenrichtung vorliegen. Bei positivem Prüfergebnis soll die verkehrliche Anordnung eingeleitet werden.
gez. BV Almuth Tharan, BV Paul Schlüter, BV Jan Drewitz
Begründung
Die Wolckpromenade ist zwischen Paul-Oestreich-Straße und Amalienstraße eine Einbahnstraße. Sie wäre für Fahrradfahrende, die auf Nebenstraßen aus Richtung SüdWesten kommend, zum Weißen See gelangen wollen, eine schnelle und sichere Verbindung. Sie verläuft parallel zu einem Parkweg des Werner-Klemke-Parks. Dieser wird immer wieder von Fahrradfahrenden genutzt, da die Woelckpromenade nicht für den Fahrradverkehr in Gegenrichtung freigegeben ist. Eine Freigabe würde an dieser Stelle deshalb auch Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr verhindern. Durch eine Öffnung der Einbahnstraße in Gegenrichtung reduzieren sich für Radfahrende die Umwege und damit die Fahrzeiten. Geöffnete Einbahnstraßen führen darüber hinaus potentiell zu höherer Verkehrssicherheit gegenüber „Umwegfahrten“.