
Wer bist Du, was machst Du beruflich und in der Fraktion?
Ich bin Jens Haustein und arbeite in einem internationalen Konzern im Bereich Medizintechnik. Nach langjährigem Engagement im Kreisverband Pankow (unter anderem als Kreisvorsitzender) und als Bürgerdeputierter bin ich jetzt in der Fraktion Mitglied der Ausschüsse für Mobilität und öffentliche Ordnung sowie Bürgerdienste und Geschäftsordnung.
Welchen Bezug hast Du zu Pankow?
Ich lebe seit 39 Jahren in Pankow. Viele politische Themen betreffen genau die Wege, Orte und Strukturen, die ich aus meinem eigenen Alltag kenne. Das prägt meinen Blick auf Prioritäten und Entscheidungen.
Wie lange bist Du schon in der BVV Pankow und was gefällt Dir an Deiner Arbeit?
In der BVV bin ich seit April 2026. Besonders schätze ich, dass man unmittelbar sieht, was sich im Bezirk verändert. Für mich ist es motivierend, an Themen zu arbeiten, die den Alltag vieler Menschen direkt betreffen und bei denen gute Entscheidungen wirklich etwas bewirken. Die ehrenamtliche Arbeit ist für mich auch ein Beitrag, Demokratie im Alltag lebendig zu halten.
Was sind Deine thematischen Schwerpunkte?
Mein Schwerpunkt liegt darauf, Mobilität im Bezirk verlässlich und sicher zu gestalten. Für mich steht der Umweltverbund im Mittelpunkt, also gute Bedingungen für Menschen zu Fuß, mit dem Rad und im öffentlichen Nahverkehr. Mir geht es darum, dass Wege alltagstauglich sind und man ohne Umwege oder Unsicherheiten ans Ziel kommt. Dazu gehört auch, dass Kinder sichere Schulwege haben und dass Busse und Bahnen zuverlässig fahren. Insgesamt ist mir wichtig, dass Mobilität im Bezirk fair organisiert ist und den Bedürfnissen der Menschen gerecht wird.
Welches Projekt liegt Dir besonders am Herzen – und warum?
Ein aktuelles Projekt ist das Rosencafé im Bürgerpark. Das Gebäude steht seit längerem leer, und es besteht die Gefahr, dass es weiter verfällt. Mir geht es darum, den Standort zu sichern und eine Perspektive für eine Wiederbelebung zu schaffen. Das Rosencafé ist für viele Menschen ein vertrauter Ort im Park und es wäre ein Verlust, wenn es dauerhaft aufgegeben würde.
Ein weiteres wichtiges Projekt ist ein sicherer Radweg in der Grabbeallee. Die Straße ist eine zentrale Verbindung im Pankower Norden, wird täglich von vielen Fahrradfahrenden genutzt und ist dennoch an vielen Stellen unsicher. Es braucht geschützte Wege, damit Radfahrende nicht zwischen parkenden Autos und fließendem Verkehr eingeklemmt werden. Ein sicherer Radweg in der Grabbeallee wäre ein spürbarer Fortschritt für die Verkehrssicherheit und ein wichtiger Baustein für eine echte Verkehrswende im Kiez.