Dr. Cordelia Koch

1972 geboren, wuchs ich im schönen Hessen auf. Zunächst zog es mich nach Beirut und Paris, um Jura zu studieren und zu forschen. Nachdem ich in Berlin-Pankow mein Zuhause fand, bildete ich Polizist*innen juristisch aus. Derzeit arbeite ich in der Hochschulverwaltung und als Rechtsanwältin.

Von 2011 - 2016 war ich Vorsitzende des Kreisverbandes Pankow von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Mein politischer Schwerpunkt lag auf der Stadtentwicklung, da sie die Frage beinhaltet, wo wir herkommen und wie sich unsere Lebensbedingungen entwickeln.

 

Meine Schwerpunkte

Wichtig sind mir konkrete Ergebnisse, wie die rund 100 Obstbäume, die Opens external link in new windowFreiobst-Pankow (eine von mir initiierte Kooperation) im Norden Pankows an Rad- und Wanderwegen gepflanzt hat. Dies war unser Beitrag zum essbaren Bezirk, zur sharing economy, Artenvielfalt, zu guter Luft und Naherholungsgebieten in Pankow. So stelle ich mir aber auch die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Staat vor: Was die Menschen in bürgerschaftlichem Engagement selbst tun wollen und können, kann der Staat sie tun lassen. Solche Aufgaben dagegen, die staatliche Organe im Interesse aller Menschen erfüllen müssen, sollen gut erledigt werden. Und darum will ich mich in Pankow in den nächsten 5 Jahren kümmern:

„Ich will eine Verwaltung der Zukunft! Die Verwaltung soll aktiv, service-orientiert und bürgernah arbeiten. Sie muss den Bürger als ihren Chef ansehen und seine Anliegen erfüllen.“

Wir müssen die Errungenschaften des Rechtsstaats in die neue Zeit digitaler Kommunikation retten. Dazu gehört, dass die Verwaltungsmitarbeiter verantwortlich handeln dürfen - damit Eigeninitiative nicht mehr in Mitzeichnungsleisten untergeht. Auch im Verhältnis Verwaltung–Mensch leben wir nicht mehr im Preußischen Obrigkeitsstaat, sondern in einer modernen und aktiven Bürgergesellschaft. Die Verwaltung übernimmt in dieser Bürgergesellschaft eine wichtige Funktion: Sie muss Probleme verstehen, nicht Anträge ablehnen. Sie muss den Menschen die Dinge einfacher machen! Anders ausgedrückt: Menschen sollen mit ihren Anliegen nicht mehr an Zuständigkeiten scheitern oder sich als Bittsteller fühlen.

In der aktiven Bürgergesellschaft Berlins ist die Beteiligung der Menschen eine Selbstverständlichkeit – und doch gilt es, Leitlinien für die Bürgerbeteiligung in Pankow erst noch zu erarbeiten. Diese Leitlinien sollten auch eine Planung von unten ermöglichen. Das kann zwar nicht heißen, die planende Tätigkeit der Verwaltung durch Bürgerentscheide zu ersetzen. Ich bin aber davon überzeugt, dass sich viele Menschen deswegen abgehängt fühlen, weil eine grundlegende Diskussion darüber erforderlich ist, was wir in den einzelnen Ortsteilen Pankows ganz konkret brauchen.

In den nächsten 5 Jahren werde ich mich dafür einsetzen:

  • die Aufgaben der Verwaltung zu durchforsten;
  • die Aufgabenverteilung zwischen Land und Bezirk zu überdenken;
  • die Hierarchie innerhalb der Verwaltung neu zu denken: Verantwortungsübernahme und Kontrolle zu ermöglichen;
  • die Arbeitsplatzsituation der Mitarbeiterinnen so zu gestalten, dass sie einer modernen und attraktiven Verwaltungstätigkeit entspricht;
  • das bürgerschaftliche Engagement zu fördern;
  • die öffentliche Ordnung neu zu denken;
  • die Beteiligung der Einwohnerinnen Pankows zu ermöglichen.

Mehr über meine Ziele, Projekte und Aktivitäten erfahren Sie auf meiner Website, unter www.cordeliakoch.de

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