IX-1467

Setzt Pankow smarte Heizungssteuerungen ein, um Energiekosten der eigenen Gebäude zu senken und Klimaschutz zu fördern?

Das Bezirksamt wird um folgende Auskunft gebeten:

1. Ist dem Bezirksamt bekannt, dass mehr als die Hälfte der Berliner Bezirke (Treptow-Köpenick, Reinickendorf, Spandau, Tempelhof-Schöneberg, Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg und Spandau) durch die Nutzung von smarten, selbstlernenden Heizkreisregelungen (z.B. „OvoTherm“) ca 30.000 € pro Gebäude und im gesamten Bezirk bis zu 1 Mio € pro Jahr an Energiekosten einsparen und inwiefern wurden die positiven Erfahrungen der genannten Bezirke durch die smarten Heizkreisregelungen auch für Pankow in Bestandsgebäuden genutzt?

2. Welche Kosteneinsparung könnte erreicht werden, wenn durch smarte Heizkreisregelungen (wie z.B. „OvoTherm“) mit einer durchschnittlichen Einsparung dieser Steuerungen von 20% der Heizkosten in den 10 Gebäuden mit der schlechtesten Energiebilanz nutzen würde und welche Größenordnung an Einsparmöglichkeiten sieht das Bezirksamt, wenn in allen bezirkseigenen Bestandsgebäuden diese selbstlernenden Heizkreisregelungen genutzt werden würden (mit einer durchschnittlichen Einsparung der Heizkosten von 20%)?

3. In wie vielen Bestandsgebäuden wird eine smarte Heizkreissteuerung (wie z.B. „OvoTherm“) in Pankow eingesetzt und, in welchem Zeitraum, mit wem genau und mit welchem Resultat wurde in Pankow das in der Antwort auf die schriftliche Anfrage KA-1076/IX genannte Pilotprojekt durchgeführt? Welche etwaigen vergaberechtlichen Hindernisse für smarte Heizkreisregelungen (z.B. OvoTherm) sieht der für Gebäude(energie) zuständige Bereich des Bezirksamts Pankow, und wie ist es zu erklären, dass andere Bezirke im Gegensatz zu Pankow bereits erfolgreich ihre Bezirkshaushalte entlasten?

Einreicher: BV Silke Gänger (Bündnis 90/Die Grüne)

Mündliche Anfrage auf der BVV-Seite: https://bvv-pankow.berlin.de/pi-r/vo020_r.asp?VOLFDNR=7410